Vergütung nach dem tarifvertrag des öffentlichen dienstes (tvöd)

Die Forscher werden von einer Universität oder Forschungseinrichtung beschäftigt, und ihr Gehalt wird auf der Grundlage eines Tarifvertrags festgelegt. Das Gehalt der Forscher hängt von der entsprechenden Berufserfahrung ab. Die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst bieten hierfür Erfahrungsniveaus. Wenn Sie planen, zu einer anderen Institution zu wechseln, sollten Sie prüfen, ob sich diese Änderung negativ auf Ihr Gehalt auswirken würde. Forscher schließen in der Regel einen Arbeitsvertrag mit einer Universität oder Forschungseinrichtung ab. Diese große Gruppe umfasst Doktoranden und Postdocs, aber auch Nachwuchsgruppenleiter. Das Gehalt der Forscher wird in einem Tarifvertrag festgelegt, der zwischen dem Arbeitgeber des öffentlichen Sektors und den Gewerkschaften ausgehandelt wird. Dies basiert entweder auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVoeD), der für bund und länderweit gilt, oder dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in den einzelnen Bundesländern (TV-L). Ein Sonderfall ist Hessen, das nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft der Länder ist und mit den Gewerkschaften, dem TV-H, einen eigenen Tarifvertrag abgeschlossen hat. Der von der jeweiligen Einrichtung gezahlte Satz ist in der Stellenausschreibung angegeben. Staatliche Universitäten und öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen zahlen Sie nach – oder auf der Grundlage – vorgegebener Gehaltstabellen. Professoren können zusätzlich zu ihrem Grundgehalt verschiedene Zusatzzahlungen erhalten, z. B.

für bestimmte Verantwortlichkeiten, die von Fall zu Fall ausgehandelt werden. Aktuelle Gehälter für junge Forscher (TV-L > Anlage B) beim TdL, dem Tarifverbund der Länder: Übernehmen beispielsweise Nachwuchsgruppenleiter ein Projekt mit mehr Forschungsverantwortung, werden sie in der Regel auch in eine höhere Lohngruppe eingeordnet. Theoretisch ist es für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter möglich, ein niedrigeres Gehalt als bisher zu erhalten, da er tatsächlich auf Erfahrungsstufe 1 von vorne anfangen müsste. Die Tarifverträge sehen jedoch vor, dass dies niemals geschehen darf und dass das Personal auf ein höheres Erfahrungsniveau mit mindestens dem gleichen Gehalt versetzt wird. Stufe ist deutsch Wort mittelgradoder grad. Bei der Gehaltsberechnung spiegelt sie die Erfahrung der Mitarbeiter wider. Als frischgebackener Doktorand sind Sie in Stufe 1, nach Abschluss des ersten Jahres werden Sie zur Stufe 2 befördert. Wenn Ihre Promotion mehr als 3 Jahre dauert, ab dem vierten Jahr, wird Ihre Stufe 3 sein. Die Stufe 4 ist für eine Person, die seit mehr als 6 Jahren bei TVL beschäftigt ist. Kurzum, ein Postdoc, der als Doktorand an deutschen Universitäten gelebt und gearbeitet hat, platzierte sich zunächst auf Stufe 3. Postdoc, die von außerhalb Deutschlands kommen, wird jedoch unabhängig von ihren früheren Erfahrungen hauptsächlich auf Stufe 1 oder 2 platziert. Dies ist in der Tat das einzige, was Sie mit HR Ihrer Abteilung verhandeln und argumentieren können, um Sie (als ausländischepostdoc) auf Stufe 3 oder sogar 4 zu platzieren.

Forschungsmitarbeiter sind Beamte, und ihr Tarifvertrag sieht eine jährliche Sonderzahlung vor. Dies ersetzt den früheren bezahlten Urlaub und Weihnachtsgeld. Sie beträgt je nach Gehaltsband und Erfahrungsstufe zwischen 33 % und 60 % ihres durchschnittlichen Monatsgehalts. Es gibt auch Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern. Zusätzliche Leistungen werden auch an wissenschaftliche Mitarbeiter gezahlt, z.B. wenn sie besonders erfolgreich mit dem Erwerb von Drittmitteln sind. Allerdings sind diese Zusatzzahlungen in einigen Bundesländern nicht so üblich. Lediglich die TV-H-Vereinbarung sieht ein Kindergeld vor – ein Überbleibsel aus dem Bundesbeschäftigtentarif BAT, der nun durch TVoeD und TV-L ersetzt wurde.